Der "Somatic Flow" als ganzheitliche Energieerfahrung
Ausgangspunkt für die Namensgebung „Somatic Flow“ und meine Herangehensweise ist die Erfahrung eines Zustands, den ich als ein körperliches Strömen oder Fließen beschreibe.
Es handelt sich hierbei um eine tiefgreifende Ganzkörpererfahrung, in der Du Dich selbst primär als energetisches Wesen wahrnimmst.
Dieser Zustand vermittelt ein Gefühl tiefster Lebendigkeit und Zentriertheit, das unabhängig von äußeren Umständen oder chaotischen Situationen Bestand hat. Es ist mehr als der psychologische „Flow-Zustand“, da die körperliche Empfindung des Energieströmens eine wesentliche Komponente darstellt.
Der Zugang zum Somatic Flow als Ergebnis innerer Prozesse
Diesen Zustand des Somatic Flow kannst Du nicht durch eine konkrete Technik herbeiführen. Es ist also nichts, was Du aktiv „machen“ oder erzwingen kannst.
Vielmehr würde ich ihn als eine Art „Gnadenerlebnis“ charakterisieren, das oft unerwartet, beispielsweise nach tiefen Krisen der Neuausrichtung oder durch intensive innere Arbeit (wie Schattenarbeit), auftreten kann. Aber auch einfach so zwischendurch.
Ich empfinde diese Zustände als eine Art „Bestätigung“ oder einfach „Anzeiger“, dass ich auf meinem Weg bin und gerade in die für mich passende Richtung laufe. Diese Erfahrung diente mir damals, als sie das erste Mal geschah, als Katalysator, um mich weiter mit dem eigenen Körper und dessen Potenzialen auseinanderzusetzen und den Zustand zu vertiefen.
Die Körperintelligenz zur Auflösung von Stress und Widerstand
Diese Hinwendung zum Körper hat mir über die Jahre dann offenbart, dass der Körper über eine eigene Intelligenz verfügt, die zur Lösung von Problemen und zur Verarbeitung von Stress genutzt werden kann.
Stress definiere ich als Resultat eines inneren Widerstands gegen eine bestimmte Situation oder einen Umstand. Dieser Widerstand manifestiert sich stets auch als eine konkrete körperliche Empfindung.
Indem man dieser Empfindung liebevolle und nicht-wertende Aufmerksamkeit schenkt, kann sich der körperliche und damit auch der emotionale Widerstand auflösen. Darüber hinaus zeigen sich oftmals hintergründige Emotionen und Zusammenhänge, die zu Stress und Widerstand geführt haben. Diese können dann in einem neuen Licht betrachtet und befriedet werden. Die äußere Situation wird dann als weniger dramatisch wahrgenommen und kann sich häufig ebenfalls entspannen.
Veränderte Körperwahrnehmung durch körperorientierte Praktiken
Die von mir ausgeübten Methoden wie der Craniosacraltherapie als „hands-on“ Variante, sowie die verschiedenen Herangehensweisen mit der eigenen Aufmerksamkeit den eigenen Körper zu erkunden, kann die grundlegende Wahrnehmung des eigenen Körpers transformieren.
Es entsteht eine erhöhte bewusste Präsenz für Dich selbst und Dein Umfeld. Du kannst Energie leichter wahrnehmen und Wohlgefühle im Körper werden häufiger und intensiver. Diese Wohlgefühle können auch häufig im Hintergrund bestehen bleiben auch wenn sich vordergründig mal Schmerzen oder Unwohlssein dazwischen schieben. Es unterstützt das Anstoßen innerer Prozesse, die alte abgespaltene Anteile integrieren. Insgesamt hilft es mehr und mehr zu Dir selbst zu kommen und Dich wieder auf den ureigenen Weg zu begeben, den Du vielleicht im Laufe des Lebens vielleicht mal verlassen hast. Oder Du merkst leichter wenn ein alter Weg zu Ende geht und ein neuer dran ist.
All dies unterstützt auch das Erleben des oben beschriebenen Strömens als Zeichen ganz bei Dir und ganz auf Deinem Weg zu sein, welches sich für mich noch einmal von den vielen kleinen Strömerlebnissen unterscheidet, die bei dieser Hinwendung zum Körper so oder so immer wieder auftreten werden.
Der Körper wird nicht länger nur als feste, materielle Struktur erfahren, sondern als ein fließendes, dynamisches und räumliches Energiefeld. Diese veränderte Wahrnehmung führt zu einer erhöhten Sensibilität dafür, wie äußere Einflüsse auf das eigene System wirken, und eröffnet immer weitere neue innere „Räume“ und Erfahrungen. Dies hilft auch leichter zu entscheiden, was Dir gut tut oder nicht und entsprechende Entscheidungen zu treffen.